Mrz 102013
 

1.: Herrschaftsfreie Tage

Ort: Berlin, Kubiz im Stadtteil Weißensee http://www.kubiz-wallenberg.de/

Dauer: 30.3.- 7.4.2013

Insgesamt 30 Plätze für Teilnehmer*innen

Fahrtkosten können zu mindestens 70% übernommen werden.

Während des Aufenthaltes fallen keine Kosten für die Basis-Verpflegung oder Unterkunft an. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbett-Zimmern, das Essen ist vegetarisch/vegan. Das mitbringen eines Schlafsack oder einer Decke ist erwünscht.

Anmeldung über: planlos@kukuma.org

Die Seminarwoche soll Raum bieten um Themen die im täglichen Arbeiten in Kollektiven, Gruppen oder Räumen keinen oder wenig Platz finden in Ruhe diskutieren zu können. Spannende Punkte finden oft neben der nötigen Koordination wenig oder keinen Raum.

Dem bieten die Herrschaftskrititschen Tage Abhilfe!

Nachdem am ersten Tag gemeinsam über die gewünschten Themen diskutiert und der Thematische-Wochenplan als auch der Kochplan konkretisiert wird widmen wir uns einer vollen Woche dem gemeinsamen Diskutieren, Analysieren und Erforschen von Unterdrückungsmechanismen.

Dabei bleibt aber auch genügen Zeit und Raum um interessante Projekte wie kollektive Betriebe, selbstorganisierte Räume oder Berlin als Stadt zu erkunden. Themenblöcke und Inputs können jederzeit Eingebracht werden, wir wollen hauptsächlich in wechselnden Kleingruppen arbeiten und verschiedenste Methoden ausprobieren.

Infos zum Seminar finden sich unter: http://herrschaftszeitn.blogsport.eu/

2.: Anti-Rassistische Methoden

Ort: Berlin, Kubiz im Stadtteil Weißensee http://www.kubiz-wallenberg.de/

Dauer: 09.4.- 21.4.2013

7 Plätze für Teilnehmer*innen aus Östereich, Fahrtkosten können zu mindestens 70% übernommen werden.
Während des Aufenthaltes fallen keine Kosten für die Basis-Verpflegung oder Unterkunft an. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbett-Zimmern, das Essen ist vegetarisch/vegan. Das mitbringen eines Schlafsack oder einer Decke ist erwünscht.

Anmeldung über: planlos@kukuma.org

Zu diesem Training in Berlin werden Akteure, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, aus Deutschland, Portugal, Österreich und der Türkei zusammenkommen, um gemeinsam Methoden der antirassistischen Bildungsarbeit kennenzulernen, auszuprobieren, zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Zehn Tage lang werden in einem Seminarhaus im Berliner Stadtteil Weißensee im interkulturellen Lernkontext auf diesem Weg Grundlagen gelegt, um in der alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen für Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus zu sensibilisieren, darüber aufzuklären und zu intervenieren.

Untermauert werden diese praktischen Phasen des Ausprobierens von Methoden durch kurze Impulsreferate, die anschließend mit nicht-formalen Methoden in Kleingruppen oder im Plenum diskutiert werden. Hier geht es zum Beispiel um die Frage der Übertragbarkeit von Methoden, die in einem länderspezifischen Kontext entwickelt worden sind, auf andere Länder oder um Berücksichtigung von Intersektionalität in der antirassistischen Bildungsarbeit.

Am Ende des Trainings soll ein gemeinsam erarbeiteter Leitfaden für Methoden der antirassistischen Bildungsarbeit sein.

Kurzer Einblick in Themenbereiche der Tage :
* Diskussion über die Wichtigkeit von antirassistischer Bildungsarbeit aus Sicht der Teilnehmer*innen mit Berücksichtigung der Herkunft
* Einführung in theatralische Elemente und deren Verwendung hinsichtlich politischer Bildung (Theater der Unterdrückten) + praktische Anwendung
* Aktuelle Situation rund um Alltagsrassismus
* Interdependenzen zwischen den Konstruktionen Geschlecht und „Rasse“
* Wie kann der eigene Zugang zu politischer Bildungsarbeit weiterentwickelt werden
* Vernetzungsarbeit und die Möglichkeit zukünftige Zusammenarbeit zu planen
* Exkursionen z.B.: Gladt http://www.gladt.de , Anti-Bias-Werkstatt http://www.anti-bias-werkstatt.de
* Durch die Einplanung von Freizeit im Workshop-Programm ist auch die Möglichkeit gegeben die Stadt kennenzulernen

Mrz 102013
 

Aufruf zum Mitmachen – Sommer 2013 >>> ArtAttack

OPEN CALL – ArtAttack im August 2013 – lieber Mensch! Du bist daran interessiert, wie darstellende und bildende Kunst mit politischem Aktivismus zusammenwirken kann? Dich interessiert das subversive Potenzial von kreativen Ausdrucksformen? Du hast selbst schon bunten und ausdrucksstarken Widerstand gegen Normen, Zwänge und jegliche Form von Diskriminierung geleistet? Du möchtest gemeinsam mit anderen Interessierten eine Projektwoche planen und umsetzen, bei der Strategien und künstlerische Ausdrucksformen in praktischen Workshops ausgetauscht und erlernt werden?

„ArtAttack“ (Ain’t no revolution without colours!) soll diesen August am LAMES Gelände in St. Pölten stattfinden und Menschen die Möglichkeit und den Raum bieten, sich künstlerisch zu betätigen und sich mit Interessierten zu vernetzen. Die Workshops sollen den freien Wissensaustausch fördern und die jeweiligen Kunstformen auf ihr Widerstandspotenzial hin testen (z.B. Kommunikationsguerilla, Aktionsklettern, feministische Streetart, Metallskulpturen, Guerilla Radio, Pink&Silver, Clownerie, Straßentheater, Licht- und Tontechnik für Protestveranstaltungen, Kreatives Bloggen/Hacktivism, Happenings/Performances, Fahrradwerkstätte, kritische Filmwerkstätte, Siebdrucken, Zines-Druckerei, Nähen, Guerilla Knitting, Bühnenbildbau…) – dabei steht das praktische Arbeiten im Vordergrund.

Das Projekt ist selbstverwaltet und hierarchiefrei – d.h. wir, eine offene Gruppe an Menschen, suchen noch Unterstützung zur Planung, Organisation und Durchführung von ArtAttack. Die Grundidee (Kunst u. Aktivismus) bildet den Rahmen, welche um Ideen und Inputs erweitert werden kann, je mehr Menschen sich einbringen, um so besser. Die obrige Liste an Kunstformen ist nicht vollständig, es hängt von den Teilnehmenden und der Vorbereitung ab, was wann passiert. Die Aufgaben sind nicht fix verteilt, sondern werden gemeinsam ausgehandelt, je nach dem wer sich in welchem Bereich engagieren möchte, das könnte z.B. sein: Bewerbung des Events, Förderungen einreichen, online networking, Flyer Design, Workshop-Überlegungen, Organisation von Abendprogramm, etc. Wenn du dich angesprochen fühlst und deine projektplanerischen Kenntnisse erweitern möchtest, melde dich bei uns – wir freuen uns!

Aug 312012
 

Hier das vorläufige Programm der QUEER*FEM DAYS 2012:

Do, 13.9.
#Grillen & Film schauen („Anarchy Girls“ – TRAILER: http://www.youtube.com/watch?v=flqAabNDdX0)
#Zaubernuss spielen für euch! http://zaubernussmusic.wordpress.com/
#DJ*anes tba

Fr, 14.9.
#Queer*feministisches Adbusting & Streetart Workshop
#Theater & Improvisations-Workshop
#DJ*ane Sivan Ben Yishai & tba

Sa, 15.9.
#Theorie-input & Workshop Kontaktimprovisation & Körper (-normen, -lichkeiten)
#MonaLisa Frauenbibliothek & Archiv stellt sich vor http://monaliesa.wordpress.com/
#Workshop zum Rederecht
#Abends: Performances
#DJ*ane Ema Remedi http://soundcloud.com/emaremedi

So, 16.9.

#POETRY SLAM Workshop mit Mara Ban http://www.youtube.com/watch?v=f_aG_huWXz0
#HOLLABACK WORKSHOP http://www.ihollaback.org/
#tba

Aug 202012
 

Hier gibt es einige Auszüge aus dem Programm vor Ort. Vieles wird auch spontan passieren – wie das bei einen OpenSpace eben sein soll.

Donnerstag Abend: Grillen, Kino

Samstag 25.08. & Sonntag 26.08. (jeweils ab ca. 14h)
SiebdruckWorkshop im Rahmen der “so etwa” Projektage
@ LAMES in St.Pölten
Wie können selbständig Motive gestaltet werden, wie funktioniert Siebdruck und was braucht es um die eigenen Zeichnungen und Grafiken aufs Sieb zu bringen?

Im kreativen Teil des Workshops geht es u.a. darum Motive zu entwerfen die weltweite soziale Ungleichheiten thematisieren. Die Grafiken und die mit diesen produzierten T-shirts, werden dann ein Teil des Projektes und können gegen freiwillige Spende erworben werden. Einmal mehr wird so gezeigt wie einfach es ist, eigenständig Dinge zu gestalten – coole Sachen müssen nicht viel kosten und fair produzierte T-shirts kosten im Einkauf auch weitaus weniger als ein jedes scheiße produziertes Shirt in irgendeinen trendy Laden.

Gerne kann auch eigene Kleidung zum Bedrucken mitgenommen werden!

Passend dazu gibt es am Samstag den 25.08. am Nachmittag (ca.16h) den Workshop
“die goldene Sicherheitsnadel” über die Schattenseite der glitzernden Modewelt
WORKSHOP – HINTERGRUNDINFO
——————————————————
Kornherr, Nicole (2010): „Theoretische Erfassung sozialer Bewegungen im Bekleidungssektor – eine transdisziplinäre Akteursanalyse sozialer Kräfteverhältnisse am Fallbeispiel der Clean Clothes Kampagne Österreich“/ Diplomarbeit Uni Wien

Einleitung der Diplomarbeit:
“Kleider machen Leute – nur zu welchen Konditionen? Mode zählt im Zeitalter der Lifestyle-Industries-Mentalität des 21. Jahrhunderts als Medium der eigenen Identitätskonstruktion. Sie dient im Sinne der Verwertbarkeitslogik quasi als äußere Vermarktung der gesellschaftlichen Subjekte, als Visitenkarte. Markenfetischismus oder das Streben nach Lebensstilen, wie sie in Hochglanzmagazinen oder im TV vorgegeben werden, sowie dazugehörige Emotionen inklusive. Ein gekonnt angewandter Mix aus medialen und werbe-technischen Komponenten forciert den schnelllebigen Konsum der so genannten Überfluss- bzw. Wegwerfgesellschaft. SALE zu spottbilligen Preisen, ununterbrochen, die ganze Saison! Die Kehrseite der Medaille, die unzählige ArbeiterInnen der Bekleidungsindustrie betrifft, ist nur teilweise bekannt oder wird ignoriert: Arbeitsschichten von durchschnittlich 12 Stunden, zu einem Hungerlohn weniger Euros pro Tag reichen den Betroffenen kaum zum Überleben. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in überfüllten, heißen Fabriken (sweatshops), fehlende oder mangelnde absichernde Sozialsysteme. […]”

http://othes.univie.ac.at/8369/

————–

Der Workshop soll Raum für Diskussion und aktive Reflexion und Entwicklung alternativer Handlungsstrategien dienen … oder einfach dem persönlichen Austausch dienen wie wir tagtäglich individuell mit dieser Thematik umgehen … als KonsumentInnen emanzipiert, verwirrt und oder enttäuscht werden …

Was kann jedeR Einzelne von uns tun? Die Bandbreite gestaltet sich bereits jetzt als vielfältig und umfasst bspw. politischen Aktivismus, selfmade Mode, alternative Rohstoffen, Tauschzirkeln, Diskussionen uvm.!

Anhand der ehrenamtlichen Initiative www.die-sicherheitsnadel.at soll auch der regionale Aspekt des Engagements beleuchtet werden.

Theodor W. Adorno: “es gibt kein richtiges Leben im Falschen”
… wie sind CSR-Initiativen wie “Fair Trade” & Co zu beurteilen?! Angelehnt an Rosa Luxemburg müssen wir uns fragen kann diese Reform zur sozialen Revolution der globalen Arbeitsrechte führen?

Am Sonntag Nachmittag wird es von den Aktive Arbeitslosen (http://www.aktive-arbeitslose.at/) einen RechtshilfeWorkshop zum Umgang mit dem AMS geben

Am Montag gibt es einen ganztägigen BezugsgruppenWorkshop, Abends ein Konzert von TheKindeR

+++ Überraschungskonzert am Dienstag +++ Inputs verschiedener Gruppen +++ vieles mehr

Aug 182012
 

Liebe @lle

in wenigen Tagen startet die KuKuMA Sommerwoche – dieses Jahr mit einen Schwerpunkt zum Thema “partizipative Projekte und selbstorganisierte Prozesse”. Und wie das bei partizipativen und selbstorganisierten
Projekten öfter mal der Fall ist, braucht es noch unterstützung, damit alles gut über die Bühne geht.

Als kleine Ausblick hier vorab noch ein paar Programm-Infos, solltet ihr allgemein noch nicht Wissen was die Sommerwoche überhaupt ist, so könnt ihr unter: planlos.blogsport.eu/so-etwa-sommerwoche nachlesen.

Donnerstag fängt das ganze Programm gemütlich an, Nachmittags wird gegrillt werden – das heißt auch für alle die schon früher kommen wollen, dass es vermutlich Mittwoch Abend einen Saitan Workshop geben
wird. Als Input steht abends eine kurze Doku über das EXIT Festival (Serbien) am Programm. Am Samstag steht dann zum Beispiel ein Workshop von “Die Sicherheitsnadel” über die Schattenseiten der glitzernden
Modewelt an. Samstag und Sonntag darf fleißig Siebgedruckt werden, auch das Belichten von Sieben mit eigenen Motiven wird möglich sein. Neben verschiedenen Leuten die an den Abenden auflegen gibt es Montag Abend ein Konzert von thE KindeR. Ab Montag findet dann übrigens auch der Bezugsgruppen Workshop statt.

Wir brauchen bis dahin und auch während der Projektwoche noch folgende Dinge:
– Montag (20.08.), Dienstag (21.08.): mithilfe in Wien beim Einladen und zusammen sammeln der Dinge die für die Woche benötigt werden
– Dienstag (21.08.) Abend: noch mindestens drei Personen die Lust und Zeit haben früher raus zu fahren und ab Mittwoch in der Früh gemeinsam die verschiedenen Räume herzurichten und Aufzubauen
– Donnerstag früh (23.08.): eine Person die mit dem Bus zum Großgrünmarkt fahren kann (spätestens um 8h dort sein) und dann damit nach st.pölten kommt (Bus ist vorhanden, eine helfende Person ohne PKW-Schein auch, es sind drei Plätze im Bus)
– Während der gesamten Woche oder auch an einzelnen Tagen: Menschen die Workshops, Inputs, etc. dokumentieren (Foto, Audio, Filmen)
– Inputs, Workshops, Beiträge: Du bist Teil einer Gruppe und magst das Projekt in dem du aktiv bist mit anderen Personen aus deiner Gruppe vorstellen? Du hast Ideen für einen Workshop oder einen Input? Immer nur her damit, es gibt genügend Raum und Zeit! Melde dich wenn ihr noch Materialien benötigt, wir freuen uns auch über eine kurze Beschreibung was geplant ist.
– Bezugsgruppen Workshop: Wenn jemand Interesse hat den Workshop mit zu organisieren, gibt es die Möglichkeit sich bereits vorab einzuklinken und sich mit der Person die den Workshop plant zusammenzusetzen – gemeinsam macht es einfach mehr spaß und ist auch super um tiefer in die Materie hinein zu kommen.
– Awareness Arbeit: für die Woche suchen wir noch Personen (am besten in zweier Teams) die für einen Teil der Zeit diejenigen die sich bis jetzt für Awareness Arbeit gemeldet haben zu unterstützen. Das heißt vor
allem für einen vor ab ausgemachten Zeitraum als Ansprechpersonen fix verfügbar zu sein und im Falle von Konflikten vermittelnd und parteiisch im Sinne von betroffenen Personen zu agieren. Das heißt bei Konflikten,
sofern es gewünscht ist, vor Ort lösend und klar einzugreifen.
– ab Donnerstag (30.08.): Abbau und Abtransport, Unterstützung beim Ausladen in Wien

Meldet euch wenn ihr für das eine oder andere Zeit und Energie frei habt – bis bald!
Kontakt: soetwa@kukuma.info

ps: auch bei den Queer Fem DAYS* können wir mithilfe gebrauchen! Meldet euch wenn ihr Ideen und/oder Zeit habt…

Aug 162012
 

Kurzinfo:
Eine Woche lang, von Donnerstag bis Mittwoch, bietet die KuKuMA-Sommerwoche Raum zum austauschen und auszuspannen. Dabei sind alle eingeladen die auf respektvolle Art und Weise Zeit miteinander verbringen wollen. Diskriminierenden Verhaltensmustern soll kein Platz geboten werden, wer sexistische, rassistische, homophobe, transphobe, nationalistische oder autoritäre Umgänge bevorzugt – braucht gar nicht erst zu kommen, das erspart uns die Mühe des Rauswurfs.

“So etwa” möchte Raum bieten um voneinander zu lernen. Die Woche ist als OpenSpace gestaltet, das heißt allgemein werden verschiedene Ressourcen vorbereitet und zur Verfügung gestellt, was daraus gemacht wird liegt an allen Teilnehmenden. Neben einer funktionierenden Küche die mit einen Grundstock an veganen Nahrungsmitteln ausgestattet sein wird, gibt es einen Kinoraum, Infoladen, eine kreativ und Siebdruckwerkstatt, einen Audio/Party-, sowie Büro/Computer Raum.
Ergänzend dazu wird es während der ersten beiden Tage verschiedene Inputs darüber geben, wie Partizpative Projektarbeit und selbstorganierte Gruppenprozesse aussehen können. Dazu werden von uns Gruppen die unterschiedlichen Kontexten aktiv sind eingeladen (Siehe CALL-Projektgruppen /weiter unten). Nach den gemeinsamen Einstieg geht das Programm mit einem mehrtägigen Workshop zum Thema “Bezugsgruppen” weiter, ergänzend dazu können weitere Workshops, Ideen und Programmpunkte eingebracht werden (siehe CALL- Programm). Während der Projektwoche selbst ist die gesamte Koordination, Aktivitäten wie Essen-Kochen oder Putzen sowie die Gestaltung des Programms vollständig den jeweiligen Anwesenden überlassen. Ob es gemeinsame Treffen geben soll, wann gekocht wird, ob nur für sich selbst oder ob in einer Gruppe gemeinsam für alle Essen gemacht wird obliegt den Teilnehmenden.

Brief overview:
During one week, the KuKuMA summer days provide time and space for networking, exchanging and relaxing all along. Everyone is welcome who enjoys a respectful and non-discriminatory environment. Any authoritarian attitudes and behavior patterns that aim to discriminate others – such as racism, (hetero-)sexism, homophobia, transphobia, nationalism and speciesism won’t be tolerated – you will be evacuated from the event if you don’t agree with these principles.

So etwa wants to provide a safe environment for exchange and learning from each others – how can you put up a team, a project, how can you transform a cool idea into action? how to deal with problems of any sort in self-organised projects? The event follows the concept of an open space. That simply means that there will be enough different ressources for any use – it’s up to the participants to e.g. form a workshop etc.
There will be a basic stock of vegan foodstuff, there are different locations (infoladen, cinema, work shops/places, audio-room, computer-room…). During the whole week, the coordination, activities, cleaning-up and provision with food, program are self-organised – no one will cook for you or clean up after you! Everyone is asked to be self-responsible and creative :)
As for the program, there will be theme inputs about self-organised and participatory projects during the first two days – different groups and activist teams from different locations and contexts are invited (→OPEN CALL below) to share there experiences. There will be a workshop with the topic “reference groups” lasting several days – any other workshops are not fixed yet, it depends on the needs and ideas of participants.

Jul 282012
 

OPEN CALL FOR PAPERS

QUEERFEM*DAYS 2012
13. -16. September, LAMES/St.Pölten (Austria)

(ENGLISH VERSION BELOW)

Auch dieses Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, sich in entspannter Atmosphäre vier Tage lang mit queer-feministischen Inhalten praktisch auseinanderzusetzen – in Form von Filmen, Diskussionen sowie thematischen Workshops. Einen Schwerpunkt und roten Faden bilden diesmal die Integration und Stärkung von queer-feministischen Ansätzen in die regionale und überregionale Kultur-, Jugend- und Sozial- und Projektarbeit (also Bereiche, in denen Menschen arbeiten oder sich engagieren möchten, die (noch) nicht explizit queer-feministische Grundlagen haben). Pro Tag finden 1-3 Workshops statt, die in Länge und Intensivität variieren. Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen mit Live-Musik, Tanzen, Auflegerei und Performances – an dieser Stelle bereits:

An dieser Stelle gleich mal: wir suchen DJ*anes, Performer*innen und/oder Künstler*innen für ein möglichst vielfältiges und (ent)spannendes Abendprogramm!

Deine_eure Vorschläge und Ideen sind willkommen! Hast/habt du_ihr eine ungefähre Idee oder einen konkreten Input oder Workshop, der in dieses Themenspektrum passen könnte? Hast/habt du_ihr ein Projekt, eine Organisation, einen Blog oder einen Schutzraum oder eine Awareness-team aufgebaut und kannst/könnt deine/eure Erfahrungen mit Interessierten teilen? Hast/habt du_ihr bereits feministisch oder anders kritisch in ein (selbstverwaltetes, kommerzielles…) Projekt interveniert? Dein_euer Projekt könnte eine sehr gute Anregung für bestehende oder neu enstehende Projekte sein!

Einige Vorschläge zu thematischen Workshops gibts als Anregung hier:
– Basis – Workshop zu Feminismus und Queer Theory: wie lassen sich diese Inhalte Menschen in der Projektarbeit vermitteln, die noch wenig oder gar nichts darüber Bescheid wissen?
– Wie gestaltet sich ein fair verteiltes Rederecht in Gruppen?
– Inwiefern hebt sich ein Projekt mit feministischen/queeren Anspruch von anderen ab?
– Wie verhält es sich mit Reproduktionsarbeit und dem Umgang mit Ressourcen in Projekten?
– Welche Strategien gibt es gegen Alltagssexismus und Mackertum, vor allem wenn diese in linken/alternativen Räumen auftreten? Wann haben Interventionen Sinn und welche gibt es?
– Ist ein Projekt für alle barrierefrei zugänglich? Welche Normen durchziehen auch linke/alternative Projekte? (Stichworte: Ableism, Intersektionalität, Whiteness)
– Netzfeminismus 2.0. – wie lassen sich online Communities und Blogs aufbauen und erweitern?

Wir freuen uns über deine_eure Mitwirkung bei den QUEERFEM*DAYS 2012! Schreibt uns bitte eine Mail (queerfem12@kukuma.info) mit Infos zum Input/Workshop:

Name des Programmpunkts
kurze Beschreibung
Zeitraum (20 Minuten, einstündig, dreistündig, 2 x einstündig an 2 Tagen?)
Min./Max. Teilnehmer*innenzahl
in welcher Sprache wird der Workshop etc. gehalten?
Bedarf an technischem Equipment/Materialien, spezielle Räumlichkeiten (outdoor/indoor etc.)
Bedarf an Zusatzmaterialien und jeweilige Kosten
Besondere Infos (ist der WS FLIT* only oder für alle Genders offen? Habt ihr/hast du besondere Bedürfnisse, von denen wir wissen sollten?)
Kontakt (Name, e-mail, Telefonnr.)

Hinweise: Es ist vorgesehen, dass die Beiträge (Workshops, Abenddarbietungen) honoriert werden (wir haben ein begrenztes Budget und geben unser Bestes!!!) Anfahrtskosten werden nach Rücksprache mit uns übernommen.
Für (warmes, veganes) Essen wird gesorgt sein! Schlafplätze innerhalb der Gebäude gibt es nur sehr begrenzt – ruhige Parkplätze sind vorhanden, sowie massig Platz zum Zelten, sollte es aus diversen Gründen für euch nicht möglich sein so zu Übernachten – schreibt auch das an uns – gemeinsam lässt sich sicher eine Lösung finden!

Alle weiteren Infos zu Programm, Tagesablauf und Selbstverständnis findet ihr demnächst auf unserem BLOG der am 30.Juli online geht: queerfem2012.kukuma.info
Einen kleinen Einblick kann auch das Programm vom letzten Jahr bieten: queerfem2011.blogsport.eu – hier findest/findet du_ihr auch einen Anfahrtsplan!

Wir freuen uns auf euer Kommen!
Euer Orga-Team
queerfem12@kukuma.info
xDIY or DIE!x

>>>>>>>>>>>>>>>>>ENGLISH VERSION<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

In September 2012 you are once more welcome to join the QUEERFEM*DAYS 2012 – four days (13. – 16. September) full of discussions, workshops, films and the evening program. This time, a special focus will be put on the integration of queer*feminist theories and approaches in project work: be it local or transnational social-, youth-, emancipator/DIYy or cultural/art projects. How can you promote queer*feminist ideas in a group or organisation?

A few suggestions:
– Basic workshop on feminist and queer theory (theories) for people engaged in projects that know only little about these approaches
– Who talks how much? A fair and equal distribution of the right and possibility to speak and make descisions in a group.
– Is a project with queer-feminist and anti-discriminatory guidelines different from others? Why?
– Reproductive work and the use of ressources in existing projects – quo vadis?
– How to deal with sexism, harrassment and „toxic masculinities“ in mixed (“lefty”) groups? When and how are interventions useful?
– Is your project barrier-free for everybody? Which norms are existing within a lefty/alternative/DIY project (e.g. ableism, intersectionality, whiteness)
– feminism 2.0. – networking and blogging for feminists – how to create and expand your online community

Do you have any vague idea, creative input or already an elaborated workshop matching with any of the topics above that you could share with the other participants? Have you successfully created an organisation, anti-hierarchic project, safe space, awareness team or internet blog? Have you ever critically intervened a DIY or commercial project? Your project could be a model or input for other existing and new projects!

?YES?

Please write us (queerfem12@kukuma.info) about your workshop or idea and consider these informations:
workshop name
brief description
how long will it take? (1 hour, 3 hours, 20 minutes, several days?)
number of participants (min/max)
is the workshop multilingual? Which language do you use?
any equipment or special locations (indoor/outdoor) required?
additional costs for equipment and tools
other informations (is the workshop for womyn* & trans* only? Anything else you need we should be aware of?)
contact adress (name, email, phone)

Note: travelling costs to LAMES will be refunded after having consulted our team. There will be (hot, vegan) food and enough sleeping places (bring your campervan, tent,…) outdoors and a limited number of sleeping places indoors. If you need special assistance, talk to us in advance and we will find a solution together!
Your contribution (evening program, workshops) will be paid (although we have a limited budget, so we can not guarantee it 100% but we’ll try our very best!)

We are also curious if there are any DJ*anes, bands and/or performers that would like to support our evening program at the QUEERFEM*DAYS 2012! Please write us if you want to perform :)

For further information, daily programm and our general concept please visit our blog queerfem2012.kukuma.info – it will be online on July 30th.
If you have no clue what this is all about, take a look at the program from last year: queerfem2011.blogsport.eu – you can also find directions to LAMES on this site!

We are looking forward to see you at the QUEER*FEM DAYS 2012!

your team
queerfem12@kukuma.info
xDIY or DIE!x

Jul 282012
 

CALL

*So etwa?*
– partizipative Projekttage und selbst organisierte Prozesse
_eine KuKuMA Sommerwochen Produktion_
23.08 – 29.08.2012
in St.Pölten LAMES

Kurzinfo:

Eine Woche lang, von Donnerstag bis Mittwoch, bietet die KuKuMA-Sommerwoche Raum zum austauschen und auszuspannen. Dabei sind alle eingeladen die auf respektvolle Art und Weise Zeit miteinander verbringen wollen. Diskriminierenden Verhaltensmustern soll kein Platz geboten werden, wer sexistische, rassistische, homophobe, transphobe, nationalistische oder autoritäre Umgänge bevorzugt – braucht gar nicht erst zu kommen, das erspart uns die Mühe des Rauswurfs.

„So etwa“ möchte Raum bieten um voneinander zu lernen. Die Woche ist als OpenSpace gestaltet, das heißt allgemein werden verschiedene Ressourcen vorbereitet und zur Verfügung gestellt, was daraus gemacht wird liegt an allen Teilnehmenden. Neben einer funktionierenden Küche die mit einen Grundstock an veganen Nahrungsmitteln ausgestattet sein wird, gibt es einen Kinoraum, Infoladen, eine kreativ und Siebdruckwerkstatt, einen Audio/Party-, sowie Büro/Computer Raum.
Ergänzend dazu wird es während der ersten beiden Tage verschiedene Inputs darüber geben, wie Partizpative Projektarbeit und selbstorganierte Gruppenprozesse aussehen können. Dazu werden von uns Gruppen die unterschiedlichen Kontexten aktiv sind eingeladen (Siehe CALL-Projektgruppen /weiter unten). Nach den gemeinsamen Einstieg geht das Programm mit einem mehrtägigen Workshop zum Thema „Bezugsgruppen“ weiter, ergänzend dazu können weitere Workshops, Ideen und Programmpunkte eingebracht werden (siehe CALL- Programm). Während der Projektwoche selbst ist die gesamte Koordination, Aktivitäten wie Essen-Kochen oder Putzen sowie die Gestaltung des Programms vollständig den jeweiligen Anwesenden überlassen. Ob es gemeinsame Treffen geben soll, wann gekocht wird, ob nur für sich selbst oder ob in einer Gruppe gemeinsam für alle Essen gemacht wird obliegt den Teilnehmenden.

Ablauf:
Donnerstag 23.08.: ab in der Früh – Anreise, Ankommen, Grillen, abends Kino
Freitag 24.08.: drei bis vier Inputs (Dauer jeweils ca. eineinhalb Stunden)
Samstag 25.08.: drei bis vier Inputs (Dauer jeweils ca. eineinhalb Stunden)
Sonntag 26.08.: weiterführen von Diskussionen/Austausch über Inputs der vergangenen Tage, Open Space, Beginn des Bezugsgruppenworkshop
Montag 27.08.:halbtägig Bezugsgruppenworkshop, OpenSpace
Dienstag 28.08.: halbtägig Bezugsgruppenworkshop, OpenSpace
Mittwoch 29.08.: Bezugsgruppenworkshop, Abreise
Die Teilnahme für „so etwa“ ist kostenfrei, wir bitten um eine Spende für Material und Essenskosten im eigenen Ermessen. Für Getränke und Junkfood (wie etwa Schokolade) wird es Preisvorschläge geben. Für Sonderwünsche gibt es einen Supermarkt sowie eine Trafik fünf Minuten vom Gelände entfernt.

Infomaterial, Medien, Material: wir freuen uns über aktuelles und allgemeines Infomaterial für den Infoladen, Medien für die Mediathek und Material das allgemein zur Verfügung gestellt wird (z.B.: Jongliersachen, Spiele).

Anreise: Für Menschen mit wenig Geld können wir Reisekosten übernehmen, bitte meldet euch rechtzeitig bei uns – es werden sich Möglichkeiten finden, um eine Teilnahme zu ermöglichen.
Allgemeine Anreise Infos (Zug, Auto, Stoppen, Fahrrad) sind (in kürze) auf dem Web-Blog http://soetwa.kukuma.info zu finden. Bis der neue-Web-Blog online ist findet ihr die Infos auch unter: http://queerfem2011.blogsport.eu/anreise-zum-gelande/

Die vorhandenen Gebäude werden vollständig für Workshops und als Aufenthaltsräume genutzt, wer einen indoor-Schlafplatz benötigt muss sich bei uns melden, dann können wir schauen ob etwas möglich ist. Sonst gibt es genügend Platz zum Zelten auch eine indoor sowie eine Gartendusche und drei unisex-Klos sind vorhanden.

Während der Woche selbst wird es keine Chefs, Koch- oder Putzkräfte geben, es liegt an euch euren Müll selbst zu beseitigen und euch mit den Anderen zu koordinieren und selbstverantwortlich zu agieren.
Es wird eine Infomappe fur die Neuankommlinge geben, die neben tollem Infomaterial alles Wissenswerte, das vorab feststehende Programm sowie Informationen über den gewünschten Umgang miteinander enthalten wird. Sollte es dennoch während der Woche zu Situationen kommen, die euch unangenehm sind oder die euch überfordern wird es eine Unterstützer*innen Gruppe vor Ort geben.

Ab 5. August wird das vollständige vorab festehende Programm sowie alle anderen nötigen Informationen auf den Webblog zu finden sein: http://soetwa.kukuma.info (Seite in Arbeit)
Allgemeine Infos über bisherige Projekte finden sich unter: http://planlos.blogsport.eu/
Infos über das gesamte Netzwerk unter http://kukuma.info

Solltet ihr Fragen haben – schickt uns bitte eine email an: soetwa@kukuma.info

*CALL – Projektgruppen*
Uns interessiert es, darüber zu erfahren wie und woran ihr arbeitet! Durch Austausch kommen Projekte und Gruppen weiter, uns interessiert es deswegen euch als Gruppe (d.h. mindestens zu dritt, mindestens eine Frau*) dabeizuhaben und einen Input über eure Praxis/Zugänge/Arbeitsweisen zu bekommen.
Der Input sollte maximal eine halbe Stunde dauern und eine allgemeine Vorstellung euer Arbeits und Organisationsstrukturen enthalten sowie ein näheres Eingehen zu einen von euch gewählten Thema das euch beschäftigt oder das einen Schwerpunkt eurer Arbeit darstellt.
Die Projektpräsentation soll von mehreren aktiven Personen aus der jeweiligen Gruppe passieren, die Form kann Frontal sein, Fragen sollen aber jederzeit möglich sein.
Nach dem frontalen Input gibt es die Möglichkeit, sich in Kleingruppen zum vertiefenden Thema auszutauschen und zu diskutieren. Eine gemeinsame Abschlussrunde bietet Raum, um Meinungen,Ideen sowie Zusammenfassungen einzubringen.

Nachdem wir die Anzahl der externen Inputs auf sechs Stück begrenzen wollen, gilt – wer zuerst fix zusagt, ist mit dabei. Wir können (nach Rücksprache) die vollen Fahrtkosten übernehmen, sowie einen kleines Honorar für die Gruppe bezahlen.

Wenn ihr teilnehmen wollt brauchen wir von euch eine mindestens 1000 Zeichen umfassende Projekt/Gruppenbeschreibung, in der auch auf das von euch vertiefend gewählte Thema eingegangen werden soll.

email an: soetwa@kukuma.info
deadline: 3.August 2012

*CALL – Programm*
Zusätzlich zu den Inputs gibt es die Möglichkeit in den Tagen danach (Sonntag bis Mittwoch) maximal halbtägige Workshops oder sonstige Programm-beiträge einzubringen. Wir dafür können wir im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, nach Rücksprache, Fahrt und Materialkosten übernehmen. Schickt uns dafür eine kurze Info über euch/ eure Gruppe sowie das was ihr einbringen wollt. Abseits der dealine ist es natürlich auch möglich direkt vor Ort möglich Programm einzubringen, wir können dann aber warscheinlich keine Material oder Fahrtkosten mehr übernehmen und vorallem nicht vorab darüber informieren das es deinen/euren Workshop/Auflegerei/Konzert/Beitrag/Film/Input/Diskussion/etc. geben wird.

email an: soetwa@kukuma.info
deadline: 3.August 2012

h1. Infos

Open CALL: Ende Juni 2012
Programmdeadline: 1woche vor Vorbereitungstreffen
vorbereitungstreffen: ein Tag im Zeitraum 23. -29.07.
sieben Tage Programm von 23.08 – 29.08

Im Gegensatz zu vorhergehenden KuKuMA-Sommerwochen soll es diesmal fixes Programm mit Inputs und Workshops geben. Ergänzend dazu soll es einen Open Space Bereich geben. Der Schwerpunkt der Projektwoche die von Donnerstag bis Mittwoch dauert, liegt im Austauschen von Methoden, Erfahrungen und Beobachtungen mit einen Blickpunkt auf selbst organisierte Prozesse und partizipativen Anspruch.
Verschiedene Gruppen und Projekte die seit vielen Jahren in diesen Gebieten agieren werden vor allem zu Beginn Einblicke in ihre Arbeit geben und Ideen für den weiteren verlauf der Projektwoche einbringen. Im zweiten Teil sollen einige Workshops ein vertiefen ermöglichen. Dabei soll es unter anderen um das funktionieren und arbeiten mit Bezugsgruppen, Projektorganisation und Gruppenprozesse gehen. Parallel dazu bietet ein OpenSpace die Möglichkeit Diskussionen, Ideen und Ansätze weiterzuspinnen.
Teilnehmende Personen bekommen beim Ankommen eine “howto” Info-Mappe – in ihr ist der ablauf der Woche sowie alle nötigen Informationen enhalten – den Rest gilt es dann selbst zu machen.
Eine direkte Kooperation mit LAMES als Gastgebende Organisation gibt Einblicke in die regionalen Gegebenheiten und die prekäre Situation des Bespielten Geländes. Weiters werden verschiedene Gruppen aus Niederösterreich (Lepschi, Böllerbauer), sowie anderen Städten und Regionen (Graz, Wien, Berlin, London) und Projektkontexten (Jugend, Kultur, Projekt, Umweltarbeit) zu einen lebendigen und spannenden Austausch führen.

h1. ENGLISH VERSION – OPEN CALL & DESCRIPTION

*So etwa?*
– participatory project days & self-organised DIY processes
_powered by KuKuMA summer days_
23.8. – 29.8. 2012
LAMES @St.Pölten, Lower Austria

Brief overview:

During one week, the KuKuMA summer days provide time and space for networking, exchanging and relaxing all along. Everyone is welcome who enjoys a respectful and non-discriminatory environment. Any authoritarian attitudes and behavior patterns that aim to discriminate others – such as racism, (hetero-)sexism, homophobia, transphobia, nationalism and speciesism won’t be tolerated – you will be evacuated from the event if you don’t agree with these principles.

*So etwa* wants to provide a safe environment for exchange and learning from each others – how can you put up a team, a project, how can you transform a cool idea into action? how to deal with problems of any sort in self-organised projects? The event follows the concept of an open space. That simply means that there will be enough different ressources for any use – it’s up to the participants to e.g. form a workshop etc.
There will be a basic stock of vegan foodstuff, there are different locations (infoladen, cinema, work shops/places, audio-room, computer-room…). During the whole week, the coordination, activities, cleaning-up and provision with food, program are self-organised – no one will cook for you or clean up after you! Everyone is asked to be self-responsible and creative :)
As for the program, there will be theme inputs about self-organised and participatory projects during the first two days – different groups and activist teams from different locations and contexts are invited (->OPEN CALL below) to share there experiences. There will be a workshop with the topic „reference groups“ lasting several days – any other workshops are not fixed yet, it depends on the needs and ideas of participants.

Program:
Thurdsay 23.08.: arrival at camp, vegan BBQ, evening cinema
Friday 24.08.: 3-4 inputs (ca. 1+1/2 hours)
Saturday 25.08.: 3-4 inputs (ca. 1+1/2 hours)
Sunday 26.08.: discussions about the preceding days, open space – DIY!, start of reference-groups-workshop
Monday 27.08.: 1/2 of the day reference group workshop, continuing open space
Tuesday 28.08.: 1/2 of the day reference group workshop, continuing open space
Wednesday 29.08.: reference group workshop finish, cleaning-up together, time to say good bye

Info material, zines, any media, games, DIY construction sheets, juggling material – we are happy about whatever you can bring and share with the others – there will be an info desk and a mediatheque.

People with a low budget or who need special assistance: please tell us in advance so that we can talk about refunding your traveling costs or provide anything else for you!

HOW TO GET TO LAMES – (by car, hitch-hiking, bike, train…) is depicted on our blog http://soetwa.kukuma.info (soon online!) – you can also check out the webblog from last year: http://queerfem2011.blogsport.eu/anreise-zum-gelande/

All rooms of the LAMES building will be used for workshop and lounge rooms, if you need an indoor sleeping place, please tell us in advance! Otherwise, there is enough camping and parking space, an indoor and outdoor shower as well as three unisex toilets.
Those who are new at the camp and those who arrive will get folders or an info map with all useful informations, program and the guidelines. If any unwanted situations occur or if you feel molested, harrassed, discriminated, please don’t hesitate to tell the awareness team – it will be there to create a safe atmosphere for everyone!!!

From the 5th August on, our webblog will be online: http://soetwa.kukuma.info – check it out for further information :)
General information about preceding projects is available under: http://planlos.blogsport.eu/ informations about the host network KuKuMA: http://kukuma.info
If you have ANY questions, please write to us: soetwa@kukuma.info

*CALL – project teams*
We are curious about your approaches, methods and processes as a group/team! We would like to invite you to present yourself and share your experiences as a group (minimum of 3 persons, min. one woman*) – your input should last half an hour max. and represent your specific way to work and organisational structure as a group, including on what problem/topic you focused as a group. The presentation should be held by several persons at best and open to questions of the audience. After your input, we would like to discuss and take a closer look on the topics in small groups. Finally, a large discussion round together makes it possible to post final conclusions, questions, ideas.

Due to organisational reasons we are ready to take any group in the schedule which is 100% ready and sure to do a workshop! First come, first serve. Please write us if you want to participate, a description of your working method and the name of your group plus the focus you set in your project work.

!DEADLINE!: 3rd August 2012 EMAIL: soetwa@kukuma.info

Note: We are able to refund your traveling costs and remunerate your contribution with a small fee.

*CALL – Program*
In addition to the inputs from the groups and teams there will be the possibility (from Sunday to Wednesday) to held workshops max. 1/2 of a day or any other contributions – DJing, concerts, films, practical creative inputs, discussion rounds etc. If you need any special material, locations, preparation or assistance, please write to us before the DEADLINE (3rd August 2012) otherwise we can not guarantee to provide space and time for your workshop etc. Contact: soetwa@kukuma.info

Feb 202011
 

„Ich bin doch nicht rassistisch…“
Einführungsseminar zu Rassismus und Weißsein
Freitag 25-03-2011 bis Sonntag 27-03-2011

Dass wir in einer rassistischen Gesellschaft leben, ist vielen Leuten klar. In der Auseinandersetzung mit Rassismus steht meistens die Diskriminierung der Menschen im Mittelpunkt, die Rassismus erfahren.
Dies ist wichtig, allerdings reicht es nicht aus. Unbenannt und unhinterfragt bleibt oft die andere Seite des rassistischen Alltags: die Privilegien Weißer und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnisse. In dem Seminar wollen wir der Fragen nachgehen, was mit Critical Whiteness eigentlich gemeint ist. Welche Auswirkungen haben weiße Privilegien auf gesellschaftliche Strukturen? Wie beeinflussen sie das eigene Selbstbild? Das Seminar wird vor allem praktisch ausgerichtet sein. Es richtet sich vor allem an weiße Personen, die sich mit der für sie unsichtbaren Normalität des Rassismus auseinander setzen wollen.

– Mehr Infos zum Ablauf –

Ort: Das Seminar wird in Niederösterreich/Waldviertel stattfinden.

Dauer: Es dauert das gesamte Wochenende, Freitag beginnt das Seminar um 16h! Treffpunkt zwecks gemeinsamer Anfahrt in Wien ist um 13h30! Genauere Infos bekommt ihr nach eurer Anmeldung.

Kosten: Für Aufwand/Unterkunft/Essen etc. sollt ihr euch überlegen was ihr spenden wollt und was dafür fair ist, das heißt es gibt eine freie solidarische Preispolitik. Fahrtkosten können bei bedarf übernommen werden.

Essen (vegan): es gibt Frühstück (Sa/So), was zu Mittag(Sa/So) und Abendessen (Fr/Sa)

Anmelden: es gibt eine Teilnehmer*innen beschränkung auf 16 Personen >>> bitte schickt uns ein e-mail an cw@kukuma.info mit Name+ Kontaktdaten

gerne könnt ihr uns auch Fragen stellen sollte was unklar bezüglich Ablauf und sonstigen sein