Mrz 102013
 

1.: Herrschaftsfreie Tage

Ort: Berlin, Kubiz im Stadtteil Weißensee http://www.kubiz-wallenberg.de/

Dauer: 30.3.- 7.4.2013

Insgesamt 30 Plätze für Teilnehmer*innen

Fahrtkosten können zu mindestens 70% übernommen werden.

Während des Aufenthaltes fallen keine Kosten für die Basis-Verpflegung oder Unterkunft an. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbett-Zimmern, das Essen ist vegetarisch/vegan. Das mitbringen eines Schlafsack oder einer Decke ist erwünscht.

Anmeldung über: planlos@kukuma.org

Die Seminarwoche soll Raum bieten um Themen die im täglichen Arbeiten in Kollektiven, Gruppen oder Räumen keinen oder wenig Platz finden in Ruhe diskutieren zu können. Spannende Punkte finden oft neben der nötigen Koordination wenig oder keinen Raum.

Dem bieten die Herrschaftskrititschen Tage Abhilfe!

Nachdem am ersten Tag gemeinsam über die gewünschten Themen diskutiert und der Thematische-Wochenplan als auch der Kochplan konkretisiert wird widmen wir uns einer vollen Woche dem gemeinsamen Diskutieren, Analysieren und Erforschen von Unterdrückungsmechanismen.

Dabei bleibt aber auch genügen Zeit und Raum um interessante Projekte wie kollektive Betriebe, selbstorganisierte Räume oder Berlin als Stadt zu erkunden. Themenblöcke und Inputs können jederzeit Eingebracht werden, wir wollen hauptsächlich in wechselnden Kleingruppen arbeiten und verschiedenste Methoden ausprobieren.

Infos zum Seminar finden sich unter: http://herrschaftszeitn.blogsport.eu/

2.: Anti-Rassistische Methoden

Ort: Berlin, Kubiz im Stadtteil Weißensee http://www.kubiz-wallenberg.de/

Dauer: 09.4.- 21.4.2013

7 Plätze für Teilnehmer*innen aus Östereich, Fahrtkosten können zu mindestens 70% übernommen werden.
Während des Aufenthaltes fallen keine Kosten für die Basis-Verpflegung oder Unterkunft an. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbett-Zimmern, das Essen ist vegetarisch/vegan. Das mitbringen eines Schlafsack oder einer Decke ist erwünscht.

Anmeldung über: planlos@kukuma.org

Zu diesem Training in Berlin werden Akteure, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, aus Deutschland, Portugal, Österreich und der Türkei zusammenkommen, um gemeinsam Methoden der antirassistischen Bildungsarbeit kennenzulernen, auszuprobieren, zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Zehn Tage lang werden in einem Seminarhaus im Berliner Stadtteil Weißensee im interkulturellen Lernkontext auf diesem Weg Grundlagen gelegt, um in der alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen für Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus zu sensibilisieren, darüber aufzuklären und zu intervenieren.

Untermauert werden diese praktischen Phasen des Ausprobierens von Methoden durch kurze Impulsreferate, die anschließend mit nicht-formalen Methoden in Kleingruppen oder im Plenum diskutiert werden. Hier geht es zum Beispiel um die Frage der Übertragbarkeit von Methoden, die in einem länderspezifischen Kontext entwickelt worden sind, auf andere Länder oder um Berücksichtigung von Intersektionalität in der antirassistischen Bildungsarbeit.

Am Ende des Trainings soll ein gemeinsam erarbeiteter Leitfaden für Methoden der antirassistischen Bildungsarbeit sein.

Kurzer Einblick in Themenbereiche der Tage :
* Diskussion über die Wichtigkeit von antirassistischer Bildungsarbeit aus Sicht der Teilnehmer*innen mit Berücksichtigung der Herkunft
* Einführung in theatralische Elemente und deren Verwendung hinsichtlich politischer Bildung (Theater der Unterdrückten) + praktische Anwendung
* Aktuelle Situation rund um Alltagsrassismus
* Interdependenzen zwischen den Konstruktionen Geschlecht und “Rasse”
* Wie kann der eigene Zugang zu politischer Bildungsarbeit weiterentwickelt werden
* Vernetzungsarbeit und die Möglichkeit zukünftige Zusammenarbeit zu planen
* Exkursionen z.B.: Gladt http://www.gladt.de , Anti-Bias-Werkstatt http://www.anti-bias-werkstatt.de
* Durch die Einplanung von Freizeit im Workshop-Programm ist auch die Möglichkeit gegeben die Stadt kennenzulernen

Mrz 102013
 

Aufruf zum Mitmachen – Sommer 2013 >>> ArtAttack

OPEN CALL – ArtAttack im August 2013 – lieber Mensch! Du bist daran interessiert, wie darstellende und bildende Kunst mit politischem Aktivismus zusammenwirken kann? Dich interessiert das subversive Potenzial von kreativen Ausdrucksformen? Du hast selbst schon bunten und ausdrucksstarken Widerstand gegen Normen, Zwänge und jegliche Form von Diskriminierung geleistet? Du möchtest gemeinsam mit anderen Interessierten eine Projektwoche planen und umsetzen, bei der Strategien und künstlerische Ausdrucksformen in praktischen Workshops ausgetauscht und erlernt werden?

“ArtAttack” (Ain’t no revolution without colours!) soll diesen August am LAMES Gelände in St. Pölten stattfinden und Menschen die Möglichkeit und den Raum bieten, sich künstlerisch zu betätigen und sich mit Interessierten zu vernetzen. Die Workshops sollen den freien Wissensaustausch fördern und die jeweiligen Kunstformen auf ihr Widerstandspotenzial hin testen (z.B. Kommunikationsguerilla, Aktionsklettern, feministische Streetart, Metallskulpturen, Guerilla Radio, Pink&Silver, Clownerie, Straßentheater, Licht- und Tontechnik für Protestveranstaltungen, Kreatives Bloggen/Hacktivism, Happenings/Performances, Fahrradwerkstätte, kritische Filmwerkstätte, Siebdrucken, Zines-Druckerei, Nähen, Guerilla Knitting, Bühnenbildbau…) – dabei steht das praktische Arbeiten im Vordergrund.

Das Projekt ist selbstverwaltet und hierarchiefrei – d.h. wir, eine offene Gruppe an Menschen, suchen noch Unterstützung zur Planung, Organisation und Durchführung von ArtAttack. Die Grundidee (Kunst u. Aktivismus) bildet den Rahmen, welche um Ideen und Inputs erweitert werden kann, je mehr Menschen sich einbringen, um so besser. Die obrige Liste an Kunstformen ist nicht vollständig, es hängt von den Teilnehmenden und der Vorbereitung ab, was wann passiert. Die Aufgaben sind nicht fix verteilt, sondern werden gemeinsam ausgehandelt, je nach dem wer sich in welchem Bereich engagieren möchte, das könnte z.B. sein: Bewerbung des Events, Förderungen einreichen, online networking, Flyer Design, Workshop-Überlegungen, Organisation von Abendprogramm, etc. Wenn du dich angesprochen fühlst und deine projektplanerischen Kenntnisse erweitern möchtest, melde dich bei uns – wir freuen uns!