IGKW 3Mitglieder – 3Fragen

 

KUKUMA – im Rahmen des IG Kultur Wien – Newsletter 7/2010

3 Mitglieder 3 Fragen
Die IGKW lädt jedes Monat drei der IGKW-Mitglieder ein, drei Fragen über sich zu beantworten, mit dem Ziel der Sichtbarmachung und Vernetzung.

Vielen Dank für die geleistete Kulturarbeit!

1. Wer seid ihr, was macht ihr …..?

Wir sind Plan.Los! ein Teil des dezentralen Netzwerk KuKuMA (=Kunst-, Kultur- und Medien Alternativen). KuKuMA (http://kukuma.info) hat die Funktion verschiedene Projekte, die entgegen der kapitalistischen Verwertungslogik und den damit verbunden Hierarchien stehen, zusammenzubringen. Dabei agieren die jeweiligen Projekte (wie z.B.
GuerillaGardening, das Kaleidoskop, Zeitungsprojekt “Jenseits”, …) unabhängig von einander. Wir sind als Plan.Los! eine Gruppe in diesem Netzwerk und arbeiten primär an Veranstaltungen, Aktionen und Vernetzung in einem gegenkulturellen Kontext.

Wichtig ist für uns dabei die Schranken zwischen “Veranstalter*innen” und “Konsument*innen” zu durchbrechen und partizipative Abläufe zu ermöglichen.
Momentan arbeiten wir u.a. an Projekten wie Art-Attack (http://movingculture.blogsport.eu), Modellen für partizipative Projektabläufe, sowie dem Geburtstagsfest der IG Kultur Wien am 12.10.2010.
2. Warum seid ihr Mitglieder bei der IGKW?

KuKuMA ist Mitglied bei der IG, um sich als Teil einer unabhängigen Kultur Szene in Wien zu positionieren. Wir denken darüber hinaus, dass ein starker Verbund an Initiativen die ähnliche Einstellungen zur Kulturpolitik haben mehr Handlungsspielraum gegenüber der (Stadt)Politik ermöglicht. Die IG bietet die Möglichkeit über Kampagnen wie Platz-da?!,
den Innovationspreis und andere Aktionen/Projekte, verschiedene Gruppen/Personen kennen zu lernen und gemeinsam zu agieren.
3. Wünsche/Erwartungen/Forderungen an die Kulturpolitik der Stadt Wien.

Erwartungen haben wir eigentlich keine an die Kulturpolitik der Stadt Wien da wir uns mehr dafür einsetzen selbst aktiv zu sein ohne auf die Politik zu warten (DIY!). Da wir als Gruppe immer wieder mit den Problem konfrontiert werden, dass es in Wien einen Mangel  an  Räumen für alternative Kulturprojekte gibt, wäre vielleicht die Erleichterung der Leerstandsnutzung ein Anfang. Nutzungsrechte statt Schutz des Privateigentums wäre natürlich noch besser, aber wir erwarten uns wie gesagt nicht wirklich was von der Kulturpolitik der Stadt Wien.
Wünschenswert wären dennoch nachhaltige Fördertöpfe für Jugendprojekte,
verstärkte Förderung von Alltagskultur, die den nötigen Freiraum lassen
und somit nicht als verhindernde Kraft agieren, sondern kulturellen
Wildwuchs zulassen!

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